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	<title>Infektionskrankheiten Archive -</title>
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	<description>Australische Kleinsittiche: alles über Herkunft, Anschaffung, Ernährung, Haltung, Gesundheit sowie den &#34;Sittichtreff Hannover&#34;</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Apr 2026 16:34:23 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Infektionskrankheiten Archive -</title>
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	<item>
		<title>PBFD und APV – Was bei positivem Befund zu tun ist</title>
		<link>https://kleinsittiche.de/2026/03/17/pbfd-und-apv-verhalten-bei-positivem-befund/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rainer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 20:32:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infektionskrankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein positiver Befund auf Cirkoviren (PBFD) und Polyomaviren (APV). ist für Halter und Vermittler immer ein wichtiger Moment. Ab diesem Punkt geht es vor allem darum, den betroffenen Vogel verantwortungsvoll zu schützen und eine mögliche Weiterverbreitung der Erreger zu vermeiden. Was nach dem Befund wichtig ist Wird ein Vogel positiv auf PBFD oder APV getestet, &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://kleinsittiche.de/2026/03/17/pbfd-und-apv-verhalten-bei-positivem-befund/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„PBFD und APV – Was bei positivem Befund zu tun ist“ </span>weiterlesen</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein positiver Befund auf <a href="https://kleinsittiche.de/2026/02/03/cirkoviren-pbfd/"><strong>Cirkoviren</strong> (<strong>PBFD)</strong></a> und <a href="https://kleinsittiche.de/2026/02/03/polyomavirus-apv/"><strong>Polyomaviren (APV)</strong></a>. ist für Halter und Vermittler immer ein wichtiger Moment. Ab diesem Punkt geht es vor allem darum, den betroffenen Vogel verantwortungsvoll zu schützen und eine mögliche Weiterverbreitung der Erreger zu vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-nach-dem-befund-wichtig-ist">Was nach dem Befund wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wird ein Vogel positiv auf PBFD oder APV getestet, sollte er <strong>nicht in einen gesunden Bestand aufgenommen</strong> werden. Stattdessen braucht es eine Haltung, die auf Trennung, Sicherheit und Rücksichtnahme ausgerichtet ist. So wird verhindert, dass gesunde Vögel unnötig gefährdet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="keine-aufnahme-in-gesunde-bestnde">Keine Aufnahme in gesunde Bestände</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein positiver Befund bedeutet, dass der Vogel nicht einfach zu bestehenden gesunden Sittichen gesetzt werden sollte. Auch wenn der Vogel äußerlich unauffällig wirkt, kann ein Übertragungsrisiko bestehen. Besonders bei Neuaufnahmen und Abgabevögeln ist deshalb eine klare Entscheidung nötig.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="unterbringung-in-einem-betroffenen-schwarm">Unterbringung in einem betroffenen Schwarm</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn bereits ein infizierter Bestand vorhanden ist, kann die Unterbringung in einem <strong>bestehenden betroffenen Schwarm</strong> sinnvoll sein. Das ist oft die tierschutzgerechtere Lösung als eine vollständige Isolation von Artgenossen. Entscheidend ist dabei immer, dass die Tiere nicht mit gesunden Beständen in Kontakt kommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="hygiene-und-getrennte-haltung">Hygiene und getrennte Haltung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alltag sind konsequente Hygienemaßnahmen wichtig. Dazu gehören getrennte Näpfe, getrennte Reinigungsutensilien und nach Möglichkeit auch getrennte Kleidung bei der Versorgung. So lassen sich indirekte Übertragungswege möglichst gut unterbrechen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="vermittlung-mit-verantwortung">Vermittlung mit Verantwortung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Vermittlung betroffener Tiere sollte nur erfolgen, wenn die neuen Halter vollständig aufgeklärt sind und die Bedingungen für eine getrennte Haltung sicher erfüllen können. Ehrlichkeit und Transparenz sind hier unverzichtbar. Nur so lässt sich verhindern, dass infizierte Tiere unbewusst in gesunde Bestände gelangen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Psittakose (Papageienkrankheit)</title>
		<link>https://kleinsittiche.de/2026/02/10/psittakose-papageienkrankheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rainer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 19:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infektionskrankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erreger Das intrazelluläre Bakterium iChlamydia psittaci (früher auch Chlamydophila psittaci) verursacht bei Sittichen und Papageien die sogenannte Psittakose (Papageienkrankheit). Ansteckung Typische Symptome Diagnose und Prognose Vorsorge Rechtliches</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Erreger</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Das intrazelluläre Bakterium i<strong>Chlamydia psittaci</strong> (früher auch <em>Chlamydophila psittaci</em>) verursacht bei Sittichen und Papageien die sogenannte <strong>Psittakose (Papageienkrankheit). </strong><br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ansteckung</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Übertragung über Kot, Federstaub, Nasensekret und Augensekret.</li>



<li>Auch über die Luft übertragbar (getrockneter Kot, Staub).</li>



<li><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-red-color">Wichtig: Übertragung auf Menschen möglich – insbesondere für immungeschwächte Personen gefährlich (Zoonose)</mark>.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Typische Symptome</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Atemwegsprobleme</strong>, Nasenausfluss, Augenentzündungen</li>



<li><strong>Durchfall</strong>, oft gelblich-grüner Kot</li>



<li><strong>Apathie </strong>und Futterverweigerung</li>



<li>Gewichtsverlust</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Diagnose und Prognose</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nachweis über <strong>Kloakenabstrich, Rachenabstrich oder Kotprobe</strong> (oft sind mehrere Proben bzw. PCR-Tests nötig).</li>



<li>Behandlung erfolgt mit Antibiotika (meist Doxycyclin) über einen längeren Zeitraum (in der Regel mehrere Wochen).</li>



<li>Wichtig: Der gesamte Bestand muss behandelt werden.</li>



<li>Bei frühzeitiger Behandlung bestehen gute Heilungschancen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Vorsorge</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eingangsuntersuchung – ggf. mit Tests – bei Neuzugängen und Quarantäne.</li>



<li><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-red-color"><strong>Keine Zucht mit infizierten Tieren! </strong></mark></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliches</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-red-color">Psittakose ist in Deutschland <strong>meldepflichtig </strong>nach der Psittakose-Verordnung!</mark></li>



<li>Die Meldung erfolgt in der Regel durch den behandelnden Tierarzt</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Cirkoviren (PBFD)</title>
		<link>https://kleinsittiche.de/2026/02/03/cirkoviren-pbfd/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rainer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 18:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infektionskrankheiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kleinsittiche.de/?p=33599</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erreger Die hochansteckenden Cirkoviren verursachen bei Sittichen und Papageien PBFD (Psittacine Beak and Feather Disease) bzw. die Schnabel‑ und Federkrankheit. Sie kommen weltweit vor. Ansteckung Typische Symptome Diagnose und Prognose Vorsorge</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Erreger</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>hochansteckenden Cirkoviren</strong> verursachen bei Sittichen und Papageien <strong>PBFD</strong> (Psittacine Beak and Feather Disease) bzw. die <strong>Schnabel‑ und Federkrankheit</strong>. Sie kommen weltweit vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="erreger-und-ansteckung">Ansteckung</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Übertragung erfolgt vor allem über Federstaub, Kot und bei der Fütterung von Jungtieren durch die Eltern.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="typische-symptome">Typische Symptome</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Abnormer Federverlust, fehlende, deformierte sowie brüchige Federn</strong>. Diese Symptome verschlimmern sich von Mauser zu Mauser.</li>



<li><strong>Missbildungen an Schnabel und Krallen</strong>, übermäßiges Wachstum, Verfärbungen und Brüchigkeit.</li>



<li>Ein geschwächtes Immunsystem mit häufigen Sekundärinfektionen durch Bakterien oder Pilze.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="diagnose-und-therapie">Diagnose und Prognose</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein sicherer Nachweis ist nur durch einen entsprechenden <strong>Test auf Cirkoviren </strong>möglich.</li>



<li>Es gibt <strong>keine Therapie </strong>gegen das Virus. Behandelt werden v. a. Sekundärinfektionen und es erfolgt eine verbesserte Nährstoffversorgung.</li>



<li>Ebenso ist eine konsequente Hygiene notwendig, da die Viren in der Umgebung <strong>lange überlebensfähig</strong> sind und so die Wiederansteckung und Verbreitung eingedämmt wird.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Vorsorge</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eingangsuntersuchung –  ggf. mit Tests – bei Neuzugängen und Quarantäne.</li>



<li><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-red-color"><strong>Keine Zucht mit infizierten Sittichen und Papageien</strong>!</mark></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Polyomavirus (APV)</title>
		<link>https://kleinsittiche.de/2026/02/03/polyomavirus-apv/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rainer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 17:58:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infektionskrankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erreger Polyomaviren sind hochansteckende Viren, an denen bei Sittichen und Papageien vor allem Jungtiere schwer erkranken können und die im Zusammenhang mit der „Französischen Mauser“ (Rennerkrankheit) oder dem &#8222;Budgeriger Fledgling Disease Virus (BFDV)&#8220; bekannt sind. Besonders betroffen sind Wellensittiche und Agaporniden. Es können sich aber auch Aras und Edelpapageien anstecken, allerdings verläuft bei ihnen die &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://kleinsittiche.de/2026/02/03/polyomavirus-apv/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Polyomavirus (APV)“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Erreger</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Polyomaviren </strong>sind hochansteckende Viren, an denen bei Sittichen und Papageien vor allem Jungtiere schwer erkranken können und die im Zusammenhang mit der „<strong>Französischen Mauser</strong>“ (Rennerkrankheit) oder dem &#8222;Budgeriger Fledgling Disease Virus (<strong>BFDV</strong>)&#8220; bekannt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders betroffen sind Wellensittiche und Agaporniden. Es können sich aber auch Aras und Edelpapageien anstecken, allerdings verläuft bei ihnen die Erkrankung meist milder.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ansteckung-und-verlauf">Ansteckung </h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Übertragung erfolgt über direkten Kontakt, Kot, Feder- und Hautpartikel. </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="typische-symptome">Typische Symptome</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Akuter Verlauf</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei Küken<strong>: </strong> abgestorbene Embryonen, <strong>Kükensterben</strong>, <strong>vergrößerter Bauch</strong>, <strong>Blutungen</strong>, <strong>Gelbsucht</strong>‑ähnliche Hautverfärbung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Chronischer Verlauf</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei überlebenden Jungvögeln: <strong>fehlende oder deformierte Schwung- und Schwanzfedern</strong>, kein normaler Flug, teils Ausfall des Körpergefieders.<a href="https://www.welli.net/polyoma-franzoesische-mauser.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></li>



<li>Weiterhin kann es zu <strong>Organveränderungen</strong> an Herz, Leber, Nieren usw. kommen. </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="behandlung-prognose-und-vorsorge">Diagnose und Prognose</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein sicherer Nachweis ist nur durch einen entsprechenden <strong>Test auf Polyomaviren </strong>möglich.</li>



<li>Es gibt <strong>keine Therapie</strong> gegen das Virus. Behandelt werden v. a. Sekundärinfektionen und allgemeine Stabilisierung (Haltung, Fütterung, Stressreduktion).</li>



<li>Überlebende Vögel können <strong>lebenslang symptomlose Virusträger</strong> bleiben und andere Tiere anstecken.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Vorsorge</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eingangsuntersuchung – ggf. mit Tests – bei Neuzugängen und Quarantäne.</li>



<li><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-red-color"><strong>Keine Zucht mit infizierten Sittichen und Papageien!</strong></mark></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://kleinsittiche.de/2026/02/03/polyomavirus-apv/">Polyomavirus (APV)</a> erschien zuerst auf <a href="https://kleinsittiche.de"></a>.</p>
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