Sittiche sind von Natur aus Fluchttiere und verbergen Krankheiten instinktiv so lange wie möglich. Wenn ein Sittich Krankheitszeichen zeigt, ist er oft bereits ernsthaft erkrankt – schnelles Handeln ist dann wichtig.
Allgemeine Warnsignale
- aufgeplustertes Gefieder, auch außerhalb der Schlafzeit
- Apathie, Teilnahmslosigkeit, gesenkter Kopf
- reduzierte oder fehlende Futteraufnahme
- veränderter oder fehlender Kotabsatz
- Gewichtsverlust (regelmäßiges Wiegen empfehlenswert)
- geschwollene Augen oder Nasenausfluss
Atemwege
- Schwanzwippen beim Atmen
- hörbare Atemgeräusche, Keuchen, Schnarchen
- offener Schnabel in Ruhe
Gefieder und Haut
- Federrupfen oder -fressen
- fehlende, deformierte oder stumpfe Federn außerhalb der Mauser
- Verfärbungen oder Schwellungen der Haut
Verdauung
- Durchfall oder ungewöhnlich weicher Kot
- verfärbter Kot (grün, schwarz, blutig)
- aufgeblähter Bauch
Verhalten
- plötzliche Aggressivität oder umgekehrt ungewöhnliche Zutraulichkeit
- Desorientiertheit, Gleichgewichtsprobleme, Krampfanfälle
- Rückzug von Artgenossen
Was tun?
Bei einem oder mehreren dieser Anzeichen sofort einen vogelkundigen Tierarzt aufsuchen – nicht abwarten!