Homepage um div. Kategorien und Beiträge ergänzt

Diesen Monat existiert diese Homepage bereits 14 Monate. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, vieles von dem, was jetzt erst umgesetzt ist, schon deutlich früher erledigt zu haben.

Nachdem ich im Juli den ersten Teil – also das Überarbeiten der von meiner alten Homepage übernommen Fotos, hinzufügen neuer Bilder und dem erstellen der Steckbriefe – weitgehend abgeschlossen habe, konnte ich nun mit dem zweiten Teil der Homepage beginnen: der Bereitstellung von weiteren Informationen über die (Australischen) Kleinsittiche.

Dafür habe ich mehrere neue Kategorien mit entsprechenden Unterkategorien eingerichtet und in den meisten bereits entsprechende Beiträge erstellt.

  • Anschaffung
  • Ernährung
  • Gesundheit
  • Haltung

Auch hier gilt: Weitere Beiträge folgen nach und nach. Schaut also gern wieder vorbei.

Körnermischungen für Grassittiche

Für Neophemen (z. B. Bourkesittiche, Schmucksittiche) ist die Körnermischung oft etwas spezieller angepasst als für Wellensittiche.

Sie benötigen eine Mischung aus kohlenhydratreichen Saaten kombiniert mit fettreicheren Samen, die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren liefern.

Der Hauptanteil besteht aus Kanariensaat und verschiedenen Hirsesorten, die für Energie und leichte Verdaulichkeit sorgen.

Ergänzt wird dies durch Hanf, Leinsamen und gelegentlich kleine Mengen an Wildsamen und Grassamen, welche die natürliche Nahrung nachbilden.

Diese Mischung deckt die Ernährungsbedürfnisse der Neophemen ab und hält sie vital und gesund.

Generell gilt

Die Körner sollten frisch und frei von Schimmel sein, und das Futter möglichst täglich frisch angeboten werden. Die Ergänzung durch frische Pflanzen, Gemüse, Obst und Wasser zur vollständigen Ernährung unverzichtbar.

Beispielhafte Zusammensetzung

  • 40-50% Kanariensaat
  • 30-40% verschiedene Hirsesorten
  • 10-15% Ölsaaten (Hanf, Leinsamen)
  • 5-10% Grassamen und Wildsamen

Falls gewünscht, kann die Zusammensetzung je nach Bedarf oder Saison leicht angepasst werden, z. B. mehr Grünfutter während der Mauser oder besonderer Vitalitätsphasen.

„Unsere Mischung“

Unsere Grundfutter ist die Großsittich Spezial Mischung von der Bird Box. Diese enthält:

  • ca. 20% Kanariensaat
  • ca. 19% verschiedene Hirsesorten
  • ca. 8% Kardisaat
  • ca. 5% Haferkerne
  • ca. 4% Hanf
  • ca. 4% Negersaat
  • ca. 3% Buchweizen
  • ca. 2% Paddyreis
  • ca. 2% Leinsamen
  • ca. 33% Garten- und Unkrautsamen (30 verschiedene Saaten)

Daneben erhalten unsere Sittiche auch immer mal wieder z. B. die Leber- und Nierenkur von Mixerama.

Ebenso kann ich auch den Hirse Mix vom Hirseparadies Grüner Pfad sowie weiteres von dort empfehlen.

Körnermischungen für Wellensittiche

Eine gesunde Körnermischung für Wellensittiche sollte eine ausgewogene Kombination aus verschiedenen kleinen Saaten enthalten, die alle wichtigen Nährstoffe liefern und gleichzeitig kalorienarm bleiben.

Der Hauptanteil besteht aus Kanariensaat und verschiedenen Hirsesorten, die für Energie und leichte Verdaulichkeit sorgen. Ergänzt wird dies durch Hanf, Leinsamen und gelegentlich kleine Mengen an Wildsamen und Grassamen, welche die natürliche Nahrung nachbilden.

Der Hauptbestandteil sind meist verschiedene Hirsesorten (z. B. Silberhirse, Senegalhirse, Japanhirse), die gut verdaulich sind und Energie liefern. Ergänzt wird die Mischung durch Kanariensaat (auch Glanzsaat genannt), die mit hohem Proteingehalt für Muskelaufbau sorgt.

Wichtig sind außerdem Grassamen, die kalorienarm sind und den Vögeln ein Sättigungsgefühl geben. Nur ein geringer Anteil von ca. 5% sollte aus fettreichen Ölsaaten wie Hanf oder Leinsamen bestehen, um Übergewicht zu vermeiden.

Zusätzlich sorgen einige Wildsamen und Kräuteranteile für mehr Abwechslung und fördern die Gesundheit.

Generell gilt

Die Körner sollten frisch und frei von Schimmel sein, und das Futter möglichst täglich frisch angeboten werden. Täglich frisches Wasser, Grünfutter und gelegentlich Obst ergänzen eine artgerechte Ernährung.

Beispielhafte Zusammensetzung

  • 50-60% verschiedene Hirsesorten
  • 20-25% Kanariensaat
  • 15-20% Grassamen
  • 3-5% Ölsaaten (Hanf, Leinsamen)
  • Kleine Mengen Wildsamen und Kräuter

Falls gewünscht, kann die Zusammensetzung je nach Bedarf oder Saison leicht angepasst werden, z. B. mehr Grünfutter während der Mauser oder besonderer Vitalitätsphasen.

„Unsere Mischung“

Unsere Grundfutter ist die Wellensittich Spezial Mischung von der Bird Box. Diese enthält:

  • ca. 54% verschiedene Hirsesorten
  • ca. 8% Kanariensaat
  • ca. 3% Haferkerne
  • ca. 40% Wildsämereien

Daneben erhalten unsere Sittiche auch immer mal wieder z. B. die Leber- und Nierenkur von Mixerama.

Ebenso kann ich auch den Hirse Mix vom Hirseparadies Grüner Pfad sowie weiteres von dort empfehlen.

Tipps zur Aufwahld eines guten Tierarztes

Auf folgende Punkte sollte man bei der Auswahl eines Tierarztes unbedingt achten.

Vogelkundiger Tierarzt

Einen Hund oder Katze kann jeder Heimtierarzt behandeln.

Aber bei Vögeln sieht es leider anders aus, ein Tierarzt der Sittiche und Papageien behandelt muss vogelkundig sein.

Dennoch hat nicht jeder vogelkundige Tierarzt hat die Zusatzbezeichnung „Fachtierarzt Zier-, Zoo- und Wildvögel“ oder ggf. „Fachtierarztbezeichnung „Zier-, Zoo- und Wildvögel“

Ein vogelkundiger Tierarzt zeichnet sich u. a. aus durch

Fachwissen und Erfahrung

  • kennt sich mit verschiedenen Vogelarten aus, nicht nur mit Wellen- und Nymphensittichen
  • kennt typische Vogelkrankheiten
  • hat entsprechende Fortbildungen besucht

Diagnostik

  • führt Blutentnahmen, Kropf- und Kloakenabstriche artgerecht durch
  • kann Symptome richtig einordnen (z. B. Atemprobleme, Feder- oder Verhaltensauffälligkeiten)
  • vermeidet die direkt Gabe von Antibotikum ohne genauere Untersuchung

Behandlung

  • hat entsprechende Medikamente für Vögel vor Ort
  • weiß über die Verträglichkeit der Medikamente Bescheid
  • kann kleinere Operation selbst durchfürhen

Verhalten/Kommunikation/Personal

  • erfragt Symptomen etc.
  • erkennt Stresssignale und -verhalten
  • erkundigt sich nach Haltung und Fütterung, gibt ggf. Empfehlungen
  • erklärt Diagnosen und Behandlung
  • gibt ggf. klare Anweisungen für die Medikamentengabe zu Hause
  • hat Tipps für die Weiterbehandlung und ggf. gesonderte Behandlung/Fütterung etc.
  • die Mitarbeitenden sind den Umgang mit gefiederten Patienen gewöhnt

Hinweise zur Auswahl eines Züchters

Auf folgende Punkte sollte man bei der Auswahl eines Züchters unbedingt achten.

Züchterauswahl

Es gibt neben den seriösen Züchtern leider auch schwarze Schafe, so genannte Vermehrer.

Daher ist es um so wichtiger, nicht nur die in Frage kommen Vögel in einem gesonderten Bereich auszuwählen, sondern sich auch alle anderen Vögel des Züchters in den Voleren und den Zuchträumen anzusehen.

Ein seriöser Züchter wird euch diese gerne zeigen.

Haltung und Herkunft

  • sauberer, gut belüftete Zuchtraum
  • sauberere Zuchtboxen
  • artgerechte Einrichtung, Nistkästen, Äste, Einstreu
  • Vögel wirken wach, neugierig, gut befiedert

Umgang mit den Tieren

  • keine Unruhe, wenn der Züchter den Zuchraum betritt
  • Züchter kennen ihre Tiere, Alter, Herkunft und Verhalten
  • ruhiger, routinierter Umgang, kein hektisches Einfangen

Gesundheitszustand

  • klare Augen
  • gleichmäßiges, vollständiges Gefider
  • saubere Kloaken
  • keine Atemgeräusche
  • keine sonstigen Auffälligkeiten

Futter und Hygiene

  • hochwertiges Futter, frisches Obst und/oder Gemüse/Grünfutter
  • saubere, regelmäßig gereinigte Näpfe und Sitzstangen

Zuchtpraxis

  • keine ganzjährige Brutaktivät, je nach Art max. 2 oder 3 Bruten
  • überschaubare Anzahl von Brutpaaren/Brutboxen
  • keine Qualzuchen
  • Abgabe nur von entsprechend alten, futterfesten Jungvögeln

Dokumentation

  • geschlossene Ringe oder andere eindeutige Kennzeichnung
  • klare Angaben zu Alter, Geschlecht
  • ggf. notwendige Herkunftsnachweise

Zusätzlich zwingend bei eigener Zuchtplanung

  • Angaben zu vorhandener Verwandschaft der Vögel untereinander (Inzucht ausschließen)
  • Angaben zu den Elterntieren
  • Angaben zu Spalterbigkeit

Wohnungshaltung

Viele Halter unterschätzen den Platzbedarf von Kleinsittichen wie Wellensittichen, Grassittichen oder Bourkesittichen.

Diese aktiven, flugfreudigen Vögel sind keinesfalls für kleine Käfige geeignet. Wer sie in der Wohnung hält, muss ihnen ausreichend Raum und tägliche Bewegung bieten – sonst drohen Verhaltensstörungen und Gesundheitsprobleme.

Artgerechte Wohnungshaltung in Zimmervolieren

Kleinsittiche gehören in Zimmervolieren, nicht in Käfige. Nur dort haben sie genug Platz zum Fliegen, Klettern und zur sozialen Interaktion. Für eine paarweise Haltung gelten folgende Mindestanforderungen:

  • – Länge: 1,0 Meter
  • – Höhe: 0,5 Meter
  • – Breite: 0,5 Meter

Diese Maße dürfen nicht unterschritten werden.

Für jedes weitere Sittichpaar muss die Grundfläche um 50 % vergrößert werden. Nur so bleibt genug Raum für Rückzugsorte, Bewegung und friedliches Zusammenleben.

Täglicher Freiflug ist Pflicht

Selbst die vorgennanten Abmessungen oder sogare eine großzügigere Voliere ersetzen keinen Freiflug.

Auch Kleinsittiche brauchen täglich mehrere Stunden Freiflug in einem sicheren Raum. Dabei trainieren sie ihre Flugmuskulatur, stärken den Kreislauf und bauen Stress ab. Wer seine Vögel liebt, lässt sie regelmäßig fliegen – jeden Tag.

Warum Platz so entscheidend ist

Arten wie Wellensittiche, Bourkesittiche und Grassittiche sind von Natur aus Vielflieger, die in der freien Wildbahn täglich große Distanzen zurück legen.

Kleine Käfige verhindern nicht nur Bewegung, sondern führen auch schnell zu Langeweile, Aggression, Übergewicht und Federrupfen.

Eine ausreichend große Voliere mit strukturierter Einrichtung, unterschiedlichen Naturästen mit unterschiedlicher Einstreu sowie Klettermöglichkeiten – letzteres insbesondere für Wellensittiche – ist daher essenziell.

Ebenso wenig dürfen Möglichkeiten zum Verstecken fehlen, hier bieten sich z. B. Korkröhren an, die zusätzlich die Gelegenheit zum Nagen bieten.

Weiteres zum Thema Naturäste etc. findet sich in der Kategorie Bastelmaterial aus der Natur.

Notfallrücklage

Warum man für Sittiche – und natürlich auch Papageien – eine Notfallrücklage anlegen sollte.

Notwendigkeit der Rücklage für Tierarztkosten

Sittiche und Papageien sind faszinierende Haustiere, aber ihre medizinische Versorgung kann teuer werden. Seit der Erhöhung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im Jahr 2022 haben sich viele Behandlungskosten deutlich gesteigert.

Eine Operation bei einem Wellensittich kostet schnell über 200 €, und ein mehrtägiger Aufenthalt in einer Tierklinik kann leicht mehrere Hundert Euro verschlingen.

Wer keine Rücklagen gebildet hat, steht im Ernstfall vor einer unangenehmen finanziellen Belastung – oder muss Entscheidungen treffen, die man später bereut.

Tierversicherung?

Es gibt zwar Tierversicherungen für Vögel, aber sie sind meist teuer und lückenhaft.

Wer mehrere Vögel hält, zahlt schnell hohe monatliche Beiträge, die sich auf Dauer kaum rechtfertigen lassen.

Deshalb entscheiden sich viele Halter bewusst gegen eine Versicherung und bauen stattdessen eine eigene finanzielle Reserve auf.

Persönliche Rücklage

Eine private Rücklage ist die vernünftigste Lösung, um unerwartete Tierarztkosten abzufangen.

Einrichtung der Notfallrücklage

Meine Empfehlung – diese habe ich auch selbst so umgesetzt:

  • je Sittich rund 10 € pro Monat
  • mindestens jedoch 25 € monatlich

Nach vier Jahren ergibt das eine solide Summe und – solange man in den 4 Jahren nicht darauf zurückgreifen musste.

Danach sollte man die Regel noch min. weitere 4 Jahre beibehalten. Anschließend kann man dann die monatliche Summe – wenn notwendig bzw. gewünscht – reduzieren

Wichtig ist, dass Entnahmen aus dieser Notfallrücklage – insbesondere während der ersten Jahre – wieder ausgeglichen werden.

Ebennso relevant: das Geld sollte auf einem separaten Konto liegen, auf das man im Alltag nicht zugreifst.

Verwendung nur für echte Notfälle

Die Rücklage dient ausschließlich für Notfälle, etwa bei:

  • plötzliche, schwere Erkrankung
  • Operation
  • Klinikaufenthalt

Normale Tierarztbesuche, Kotproben oder Nachkontrollen sollten weiterhin aus deinem monatlichen Haushaltsbudget bezahlt werden. So bleibt der Notfallfonds unberührt und kann wachsen.

Keine Entnahmen

Wenn über Jahre nichts aus der Rücklage entnommen werden musste, kann man – wie schon oben geschrieben – ggf. den monatlichen Betrag reduzieren.

Wichtig ist aber, die Rücklage weiter aktiv zu halten und weiterhin regelmäßig kleinere Beträge einzuzahlen. Denn nur so bleibt der Schutz langfristig bestehen..

Gefahren bei der Wohnungshaltung

Die Wohnungshaltung von Sittichen und Papageien bietet einige Gefahrenquellen. Anbei sind die wichtigsten aufgezählt, ohne Gewähr für Vollständigkeit.

Allgemeine Gefahrenquellen

Fenster und Spiegel
> dagegenfliegen, denn sie werden nicht als Hindernis erkannt
offene Fenster und (Wohnungs-)Türen
> entfliegen
Kabel
> anknabbern und dadurch Stromschlag- oder Brandgefahr
Zimmerpflanzen
> manche Zimmerpflanzen sind für Vögel oder auch andere Tiere giftig
> bitte selbst überprüfen, z. B. bei der Uni Zürich
Kerzen
> verbrennen oder Brandgefahr
Gardinen
> Vergiftung durch Bleibeschwerung
> hängenbleiben/strangulieren
Plastikbeutel und Verpackungen
> Erstickungsgefahr

Küche

Teflon (PTFE)-Beschichtungen
> Dämpfe bei Überhitzung sind in geringsten Mengen tödlich!!!
heiße Oberflächen
> Verbrennungsgefahr
giftige Lebensmittel
> Avocaodo, Schokolade, Zwiebeln, Knoblauch, Alkohol
Reinigungsmittel
> verschlucken
> Dämpfe können Atemwege schädigen

Bad

Reinigungsmittel
> verschlucken
> Dämpfe können Atemwege schädigen
Bleimittel und Schimmelentferner
> toxisch, auch in kleinen Mengen
Kosmentika, Haarspray, Parfum
> toxisch beim einatmen oder verschlucken
offenes Wasser
Ertrinkungsgefahr



Geeignete Materialien

Folgende Werkstoffe sind für Sittiche – und auch Papageien – sehr gut geeignet und nicht gesundheitsschädlich.

Edelstahl

Der einzige wirklich sichere Werkstoff für Käfige, Volieren, Näpfe, Halterungen etc. ist Edelstahl denn er ist

  • Ungiftig und frei von Schwermetallen
  • Rostfrei und beständig gegen Feuchtigkeit
  • Hygienisch und leicht zu reinigen
  • Langlebig, selbst bei täglicher Nutzung

Glasierte Ton- oder Keramiknäpfe

Für Futternäpfe oder Badeschalen können alternativ auch glasierte Ton- oder Keramiknäpfe verwendet werden.

Voraussetzung ist, dass die Glasur ist bleifrei und lebensmittelecht ist.

Ungeeignete Materialien

Käfige, Volieren, Näpfe oder Halterungen aus verzinktem Metall sowie mit Zink- oder Messingbeschichtungen für Sittiche – und insbesondere auch Papageien wegen der höheren Beißkraft nicht geeigent.

Beschichtungen

Durch das Benagen können sich kleinere Bestandteile der Beschichtung lösen, werden dann von den Sittichen und Papageien verschluckt und reichern sich im Körper an.

Zink

Insbesondere verzinkte Käfige oder Gitter sind gefährlich.

Blei

Ein weiteres gefährliches Schwermetall ist ist Blei. Dies findet sich z, B. in Beschwerungsbändern von Gardinen und in Lötstellen

Kupfer und Messing

Auch Kupfer oder Messing – z. B. als Beschichtung – können Schwermetallvergiftungen verursachen.

Pulverbeschichtungen oder Lackierungen

Pulverbeschichtete oder lackierte Käfige oder Volieren sind keine sichere Alternative. Abplatzende Beschichtungen oder minderwertige Legierungen setzen ebenfalls Schwermetalle frei.

Bleiglasuren

Ebenfalls ungeeignet sind Ton- oder Keramikgefäße als Trink- oder Badegefäße mit einer nicht-lebensmittelechten bzw. bleihaltigen Glasur.

Schwermetallvergiftung

Zink, Blei, Kupfer und Messing können schwere Schwermetallvergiftungen auslösen. Der Nachweis gelingt nur durch eine Blut- und /oder Röntgenuntersuchung beim vogelkundigen Tierarzt. Ohne – in aktuten Fällen – schnelle Behandlung endet eine Schwermetallvergiftung meist tödlich.

Symptome einer Schwermetallvergiftung

können u. a. sein:

  • ständiger Durst
  • Lustlosigkeit
  • Schwäche
  • Zittern
  • Verlust koordinierter Bewegungen
  • Krampfanfälle
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