Gefahren bei der Wohnungshaltung

Die Wohnungshaltung von Sittichen und Papageien bietet einige Gefahrenquellen. Anbei sind die wichtigsten aufgezählt – ohne Gewähr für Vollständigkeit!

Allgemeine Gefahrenquellen

  • Zimmerpflanzen: Vergiftungsgefahr, auch durch für Menschen ungiftige Pflanzen (bitte selbst überprüfen, z. B. bei der Uni Zürich).
  • Lufterfrischer, Raumsprays: Vergiftung durch toxische Dämpfe.
  • Andere Haustiere (Katzen, Hunde): Angriffsgefahr, Lebensgefahr durch Bakterienübertragung über Zähne.
  • Fenster und Spiegel: Aufprallgefahr, denn sie werden nicht als Hindernis erkannt.
  • Offene Fenster und (Wohnungs-)Türen: Gefahr des Wegfliegens.
  • Ventilatoren: Verletzungsgefahr durch rotierende Flügel.
  • Klebefallen (z. B. für Insekten): Festkleben mit Todesfolge.
  • Zigarettenrauch/E-Zigaretten: Vergiftungsgefahr durch Nikotin und Dämpfe.
  • Kerzen: Verbrennungs- und Brandgefahr.
  • Gardinen: Vergiftung durch Bleibeschwerung, Strangulationsgefahr durch Hängenbleiben.
  • Kabel: Stromschlag- bzw. Brandgefahr durch Anknabbern.
  • Plastikbeutel und Verpackungen: Erstickungsgefahr.

Küche

Teflon (PTFE)-Beschichtungen: z. B. alle PTFE-beschichteten Kochutensilien: Pfannen, Raclette-Platten, Backformen, Waffeleisen etc. Die bei Überhitzung entstehenden Dämpfe sind in geringsten Mengen tödlich!
Giftige Lebensmittel: auch durch für Menschen geeignete, siehe unter „Verbotene Lebensmittel).
Heiße Oberflächen: Verbrennungsgefahr.
Heißes Wasser/Dampf (Wasserkocher, Töpfe): Verbrühungsgefahr.
Reinigungsmittel: Vergiftung beim Verschlucken, Dämpfe können Atemwege schädigen.

Bad

  • Kosmetika, Haarspray, Parfum: Vergiftungsgefahr beim Einatmen oder Verschlucken
  • Offenes Wasser: Ertrinkungsgefahr.
  • Reinigungsmittel: Vergiftungsgefahr beim Verschlucken, Dämpfe können Atemwege schädigen.
  • Bleichmittel und Schimmelentferner: Vergiftung, auch durch kleinste Mengen.
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