Holz und Äste

Äste und Zweige sind ein ideales Naturmaterial für Sitzstangen und Beschäftigungsmöglichkeiten. Beim Sammeln sollte darauf geachtet werden, dass sie nur fernab viel befahrener Straßen oder belasteter Gebiete (z. B. Industrieanlagen) entnommen werden.

Vor der Verwendung müssen anhaftender Vogelkot und grober Schmutz gründlich entfernt werden. Moose und Flechten sind dagegen unbedenklich und können als zusätzliche Beschäftigung und Struktur belassen werden.

Optional können die Äste vor dem Einsatz mit heißem Wasser abgespült oder kurz erhitzt (Backofen, ca. 100 °C für 10–15 Minuten) werden, um eventuelle Parasiten abzutöten.

Ohne Einschränkungen verwendbar

Obstbäume

  • Apfel – ungiftig, hart
  • Birne – ungiftig, hart
  • Kirsche / Wildkirsche – ungiftig, hart
  • Pflaume / Zwetschge – ungiftig, hart

Laubbäume

  • Ahorn – ungiftig, hart
  • Birke ungiftig, weich bis mittelhart, beliebt bei Sittichen.
  • Buche – ungiftig, hart, langlebig und knabberfest
  • Edelkastanie (Esskastanie) – ungiftig, hart, selten genutzt
  • Haselnuss – ungiftig, mittelhart
  • Weide – ungiftig, weich, besonders gut zur Beschäftigung geeignet

Nadelbäume

  • Lärche – ungiftig, wenig harzig, dennoch beobachten

Mit Einschränkungen verwendbar

Obstbäume

Kirsche / Wildkirsche – Zweige nutzbar, aber cyanogene Stoffe möglich; vor Gebrauch abkochen

Laubbäume

  • Eiche – enthält Gerbstoffe, nur vollständig getrocknete Äste verwenden

Nadelbäume

  • Fichte – ungiftig, aber harzhaltig, nur kleine Zweige und sparsam einsetzen
  • Kiefer – ungiftig, stark harzhaltig, nur begrenzt verwenden
  • Tanne – ungiftig, harzhaltig, nur kleine Zweige und sparsam einsetzen

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